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Dank an unsere UnterstützerInnen

Wir bedanken uns bei unserem Kooperationspartner, den Wiener Symphonikern. Das Mauthausen Komitee Österreich hat als Veranstalter eine Vielzahl an UnterstützerInnen, wie u.a. den Verein GEDENKDIENST, die Israelitische Kultusgemeinde Österreich, das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes sowie die aktive Hilfe des Stadt Wien Marketing, der Stadt Wien, des Bundeskanzleramts, die das Fest der Freude umsetzbar machen. Ein wichtiger Beitrag zur Realisierung der Veranstaltung war die vielschichtige Unterstützung der Bundesregierung und der Wiener Stadtregierung.

Der Verein GEDENKDIENST ist eine unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle Nichtregierungsorganisation, die sich überwiegend aus ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zusammensetzt. Als historisch und politisch interessierte Menschen sind die Mitglieder des Vereins überzeugt, dass es in der individuellen und gesellschaftlichen Verantwortung liegt, sich kritisch mit der eigenen Geschichte und gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Entwicklungen auseinanderzusetzen. Ziel des Vereins GEDENKDIENST ist es daher geschichts- und gesellschaftspolitische Aufklärungsarbeit zu leisten, der Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik zu gedenken, die nationalsozialistische Vergangenheit, ihre Vorgeschichte und deren Kontinuitäten in der österreichischen Gesellschaft und Politik kritisch zu betrachten und letzteren, wenn nötig, entgegenzutreten. Als staatlich akkreditierte Trägerorganisation entsendet der Verein seit 1992 junge Menschen an Gedenkstätten, Forschungszentren und pädagogische Einrichtungen, die sich mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust auseinandersetzen, bzw. an Betreuungseinrichtungen für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik.

 

Die ISRAELITISCHE KULTUSGEMEINDE ist als öffentlich-rechtliche Körperschaft die Vertretungsorganisation der jüdischen Gemeinde. Sie wurde formell 1852 nach der bürgerlichen Revolution von 1848 gegründet. Vor der Shoah erreichte  sie mit 185.000 ihre höchste Zahl von Mitgliedern, von den Nationalsozialisten wurden etwa 66.000 Juden ermordet, der Rest zur Emigration gezwungen. Nur wenige Juden überlebten geschützt in Mischehen oder als U-Boote. Heute zählt die IKG etwa 8.000 eingeschriebene Mitglieder. Sie vertritt nicht nur die religiösen Interessen der Mitglieder, sondern sieht sich auch als politische Vertretung aller Mitglieder unabhängig von religiöser Observanz und sozialer Herkunft. Insbesondere fühlt sie sich zur Bekämpfung aller Formen von Antisemitismus in Zusammenarbeit mit Politik und Zivilgesellschaft  verpflichtet. Bildungseinrichtungen wie die Zwi-Perez-Chajes Schule und das Jüdische Berufsbildungszentrum, das jüdische Elternheim (Maimonideszentrum) und Esra, der psychosoziale Dienst runden die Infrastruktur der IKG ab. Ihr 24-köpfiger Vorstand, der das Präsidium wählt, geht aus Wahlen durch die Gemeindemitglieder hervor.
 

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) wurde 1963 von ehemaligen WiderstandskämpferInnen sowie von engagierten Wissenschaftlern gegründet und ist seit 1983 eine Stiftung, die gemeinsam von der Republik Österreich, der Stadt Wien und dem Verein Dokumentationsarchiv getragen wird.

Der 8. Mai ist die eigentliche Zäsur in der neueren Geschichte Europas; und deswegen ist es so wichtig, dass wir den Sieg der Alliierten über die Barbarei als einen Tag der Freude begehen. Dieser Tag war ohne Zweifel ein Tag der Befreiung für Österreich. Es ist jedoch darüber hinaus auch ein Tag des Nachdenkens über die Ursachen eines Krieges, der nicht nur in Europa Millionen Menschen das Leben kostete. Auch sollten wir über die Bereitschaft jener nachdenken, die einem Terrorregime willig folgten. Und es gilt an jene zu denken, die in der Zeit der Diktatur Widerstand und damit einen Beitrag zur Befreiung Österreichs geleistet haben.

Ich danke allen, die nun mitwirken, dass wir diesen Tag festlich begehen können.

Werner Faymann

Am 8. Mai 1945 befreiten die Alliierten Europa vom Nationalsozialismus. Auch für Österreich war die Stunde der Freiheit gekommen. Das sinnlose Töten, die Barbarei und der kaltblütige Mord an Verfolgten fanden ein Ende. Die Freude der Menschen über das Kriegsende war verbunden mit unendlich großem Mut zum Wiederaufbau eines neuen Österreich. Mit dem Fest der Freude am 8. Mai gedenken wir dieser Menschen, aber auch der vielen unschuldigen Opfer.

Aus Trümmern haben wir unser Land und unsere Demokratie wieder aufgebaut. Heute liegt es an uns allen, sicherzustellen, dass so etwas in unserem Österreich, genauso wie auf diesem Kontinent, nie wieder geschehen kann. Unsere Geschichte verpflichtet uns, allen Anfängen von Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus mit aller Entschlossenheit entgegenzutreten.

Dr. Michael Häupl, Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien

 

Das Mauthausen Komitee Österreich bedankt sich für die finanzielle Unterstützung bei:

ORF III-Kultur und Information überträgt das Fest der Freude auch dieses Jahr live

Auch heuer zeigt ORF III Kultur und Information am 8. Mai das „Fest der Freude“ mit dem Festakt und anschließendem Gedenkkonzert live vom Wiener Heldenplatz. Die um 19.40 Uhr startende TV-Übertragung ist der Höhepunkt eines umfangreichen Thementags mit spannenden Dokumentationen, Zeitzeugengesprächen (ab 15.25 Uhr) und einer Sondersendung (18.25 Uhr) mit Interviews vom Ort des Geschehens. Ergänzend dazu ruft ORF III mit der neuen „zeit.geschichte“-Trilogie „Mauthausen vor der Tür“ die „vergessenen“ Außenlager des KZ Mauthausen in Erinnerung. Diese startet am Samstag, dem 7. Mai, und thematisiert die „Zwangsarbeit für Rüstung und Industrie“ (20.15 Uhr), „Wiens vergessene Konzentrationslager“(21.00 Uhr) und – im dritten Teil, der im Winter 2016 zu sehen ist – „Das Schicksal der Frauen“.

ORF III Kultur und Information, „ORF III Spezial“ am Sonntag, dem 8. Mai, ab 15. 25 Uhr

 

 

Veranstalter

Mauthausen Komitee Österreich

Wiener Symphoniker

Kulturbotschafter

Das Fest 2017

Tag der Befreiung