Wladigeroff Brothers & Violinist Alexander Nantschev

Die Zwillinge Alexander und Konstantin Wladigeroff bereichern seit über 20 Jahren die Jazz- und Ethnoszene in Wien.

Foto der Wladigeroff Brothers in schwarz-weiß

Sie waren Teil der Wiener Festwochen. Auch als Bühnenmusiker sind sie in mehreren Theaterstücken am Wiener Burgtheater zu erleben. So ergeben sich genreübergreifende Projekte, die Elemente aus der Klassik, dem Jazz, der Weltmusik und der bulgarischen Folklore vereinen und mit viel Neugier und Begeisterung interpretiert werden. Immer wieder musizieren sie mit dem in Wien geborenen und lebenden Violinisten Alexander Nantschev. Als Trio arrangieren die Wladigeroffs nun gemeinsam mit Alexander Nantschev für das Fest der Freude 2021 ein Stück für die Opfergruppe Roma & Sinti.

Die Zwillinge Alexander und Konstantin Wladigeroff arbeiten mit Elementen aus Jazz, Klassik und Ethnomusik. In ihren Stücken finden sich deutliche Bezüge zum Balkan und Orient, die in immer neuen Mixturen zusammengefügt werden. Eine Familie aus MusikerInnen und KünstlerInnen prägte Alexander und Konstantin Wladigeroff seit ihrer Kindheit. Die 1978 in Sofia, Bulgarien geborenen Wladigeroff-Zwillinge sind nun die dritte Generation und setzten die musikalische Tradition der Familie fort. Der musikalischen Familientradition verbunden suchen die beiden Musiker bewusst nach neuen Ausdrucksformen, um diese mit der Vielfalt an Inspirationsquellen der Gegenwart zusammen zu bringen.

Der in Wien geborene und lebende Geiger Alexander Nantschev arbeitet crossover in verschiedenen Musikstilen vom Barock bis zur Gegenwart. Er gründete das Musik-Tanz-Ensemble FeinSinn, mit dem er als Komponist, Performer, Regisseur und Videokünstler international auftrat. Im Moment arbeitet Alexander Nantschev an seinem neuen Album, das auf seinem eigenen Label Crystalhorizon Records erscheinen wird. Es wird Kompositionen von Milcho Leviev, Olivier Messiaen, Diego Collatti, Antonin Dvorak und ihm selbst enthalten. Sein Debütalbum "Recital" enthielt seltene Kompositionen von Friedrich Nietzsche, Petar Christoskov und Georgi Zlatev-Cherkin.

Wiener Symphoniker

Wiener Symphoniker

Die Wiener Symphoniker zählen zu den renommiertesten und traditionsreichsten internationalen Spitzenorchestern, weltweit gerühmt für ihren unvergleichlichen Wiener Klang.

Die bewusste Pflege, Entwicklung und Vermittlung dieser traditionellen, im Lauf einer über 100-jährigen Geschichte gewachsenen Klangkultur stellt einen Schwerpunkt der Arbeit des Orchesters dar.

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Ingo Metzmacher

Dirigent

Die Arbeit des Dirigenten Ingo Metzmacher zeichnet sich durch den konsequenten Einsatz für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts sowie eine innovative Programmgestaltung aus.

Zu seinen jüngsten Projekten gehörten die Uraufführung von Johannes Maria Stauds Die Weiden in Wien, Neuproduktionen von Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk in Paris und Enescus OEdipe (2019) und Luigi Nonos Intolleranza 1960 (2020) bei den Salzburger Festspielen sowie die französische Erstaufführung von Rihms Jakob Lenz beim Festival d’Aix-en-Provence. Im Herbst 2020 leitete er die Neuproduktion von Die Vögel von Walter Braunfels an der Bayerischen Staatsoper und die KunstFestSpiele Herrenhausen fanden zum fünften Mal unter seiner künstlerischen Leitung statt.

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PIPPA

PIPPA

In ihrem Album "Idiotenparadies" hat die Sängerin ihre Leidenschaft für Sounds und Arrangements entdeckt. Waren auf "Superland" noch Songs im eher klassischen Sinne vorherrschend, lebt das neue Album von der Lust am Experiment. So trifft Pop auf HipHop, Funk und Elektronik, was etwas Neues entstehen lässt. Etwas, das unverkennbar PIPPA ist.

Textlich geblieben sind die Geschichten und Anekdoten über Wien und ihr eigenes Leben. Bemerkenswert dabei ist eine teilweise beinahe brutal zu nennende Ehrlichkeit ("Meine Traurigkeit"), die die Verletzbarkeit der Künstlerin zeigt. "Es muss einer Frau auch erlaubt sein, ihre Schwächen zu zeigen. Alles Perfekte ist ohnehin sterbenslangweilig." erhebt PIPPA die Schönheit des Scheiterns dabei zum Lebensmotto.

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Orchester Divertimento Viennese

Orchester Divertimento Viennese

Das Divertimento Viennese wurde 1998 von Vinzenz Praxmarer gegründet. Gemeinsam mit dem Konzertmeister Martin Reining formte er das ursprünglich aus MusikstudentInnen bestehende Orchester zu einem homogenen Klangkörper, dessen Besetzung mit erstklassigen Musikerinnen und Musikern für Qualität und klangliche Opulenz bürgt.

In der Musik des Fin de Siècle, des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts hat das Orchester seine musikalische Heimat gefunden. Ein besonderer Schwerpunkt des Repertoires gilt Werken ehemals verfemter und zur Emigration gezwungener Komponisten, deren künstlerisches Schaffen in einer Verbindung zu Wien steht. Große Erfolge zuletzt waren die Konzerte mit Angelika Kirchschlager und Camilla Nylund im Wiener Konzerthaus und im Brucknerhaus Linz.

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