PIPPA

Bei PIPPA trifft Alternativer Pop, höchst erfolgreich auf Elemente von HipHop, Funk und Elektronik. Der Weg zur Musik war für die 1985 in Wien geborenen Phillippa "PIPPA" Galli, jedoch keineswegs selbstverständlich. Noch im Musikgymnasium wurde ihr mangelndes Talent attestiert und fehlender Ehrgeiz vorgehalten.

Ganzkörperaufnahme der Musikerin PIPPA © Hilde van Maas

Derart von PädagogInnen "motiviert" dauerte es zehn Jahre, ehe PIPPA ihrem eigenen Drang sich musikalisch auszudrücken, wieder nachgab und eine Gitarre zur Hand nahm, um Songs zu schreiben. Bis sie sich musikalisch fand, verging etwas Zeit, aber nun hat PIPPA ihr Thema, ihre Geschichte gefunden: Die Feier des Unperfekten, die Schönheit des Einfachen. Wäre sie ein Mann, man hätte sie vermutlich schon früher als schlampiges Genie erkannt. So blieb sie nicht ver- aber unbekannt. Doch die gelernte Schauspielerin, die u. a. bereits im Tatort, in Soko Donau aber auch auf Theaterbühnen zu sehen war, will das ändern und konzentriert sich nunmehr voll auf ihre Musik.

Mit Hans Wagner, dem Frontman der Wiener Band Neuschnee, veröffentlichte sie Anfang 2019 ihr Debüt Album unter dem Titel "Superland". Als Sängerin Pippa jongliert Galli ebenso vielseitig zwischen Pop, Rock, Chanson und 80er NDW. Eine Mischung aus Hoffnung und Tristesse, Kindersprache und Gesellschaftskritik sind laut eigener Aussage wichtige Motiv. Im zweiten Album "Idiotenparadies" hat die Sängerin ihre Leidenschaft für Sounds und Arrangements entdeckt. Waren auf "Superland" noch Songs im eher klassischen Sinne vorherrschend, lebt das neue Album von der Lust am Experiment. So trifft Pop auf HipHop, Funk und Elektronik, was etwas Neues entstehen lässt. Etwas, das unverkennbar PIPPA ist.

Textlich geblieben sind die Geschichten und Anekdoten über Wien und ihr eigenes Leben. Bemerkenswert dabei ist eine teilweise beinahe brutal zu nennende Ehrlichkeit ("Meine Traurigkeit"), die die Verletzbarkeit der Künstlerin zeigt. "Es muss einer Frau auch erlaubt sein, ihre Schwächen zu zeigen. Alles Perfekte ist ohnehin sterbenslangweilig." erhebt PIPPA die Schönheit des Scheiterns dabei zum Lebensmotto.

Wiener Symphoniker

Wiener Symphoniker

Die Wiener Symphoniker zählen zu den renommiertesten und traditionsreichsten internationalen Spitzenorchestern, weltweit gerühmt für ihren unvergleichlichen Wiener Klang.

Die bewusste Pflege, Entwicklung und Vermittlung dieser traditionellen, im Lauf einer über 100-jährigen Geschichte gewachsenen Klangkultur stellt einen Schwerpunkt der Arbeit des Orchesters dar.

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Ingo Metzmacher

Dirigent

Die Arbeit des Dirigenten Ingo Metzmacher zeichnet sich durch den konsequenten Einsatz für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts sowie eine innovative Programmgestaltung aus.

Zu seinen jüngsten Projekten gehörten die Uraufführung von Johannes Maria Stauds Die Weiden in Wien, Neuproduktionen von Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk in Paris und Enescus OEdipe (2019) und Luigi Nonos Intolleranza 1960 (2020) bei den Salzburger Festspielen sowie die französische Erstaufführung von Rihms Jakob Lenz beim Festival d’Aix-en-Provence. Im Herbst 2020 leitete er die Neuproduktion von Die Vögel von Walter Braunfels an der Bayerischen Staatsoper und die KunstFestSpiele Herrenhausen fanden zum fünften Mal unter seiner künstlerischen Leitung statt.

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Wladigeroff Brothers & Violinist Alexander Nantschev

Wladigeroff Brothers & Violinist Alexander Nantschev

Die Zwillinge Alexander und Konstantin Wladigeroff bereichern seit über 20 Jahren die Jazz- und Ethnoszene in Wien. Sie waren Teil der Wiener Festwochen. Auch als Bühnenmusiker sind sie in mehreren Theaterstücken am Wiener Burgtheater zu erleben. So ergeben sich genreübergreifende Projekte, die Elemente aus der Klassik, dem Jazz, der Weltmusik und der bulgarischen Folklore vereinen und mit viel Neugier und Begeisterung interpretiert werden.

Immer wieder musizieren sie mit dem in Wien geborenen und lebenden Violinisten Alexander Nantschev. Als Trio arrangieren die Wladigeroffs nun gemeinsam mit Alexander Nantschev für das diesjährige Fest der Freude 2021 ein Stück für die Opfergruppe Roma & Sinti.

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Orchester Divertimento Viennese

Orchester Divertimento Viennese

Das Divertimento Viennese wurde 1998 von Vinzenz Praxmarer gegründet. Gemeinsam mit dem Konzertmeister Martin Reining formte er das ursprünglich aus MusikstudentInnen bestehende Orchester zu einem homogenen Klangkörper, dessen Besetzung mit erstklassigen Musikerinnen und Musikern für Qualität und klangliche Opulenz bürgt.

In der Musik des Fin de Siècle, des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts hat das Orchester seine musikalische Heimat gefunden. Ein besonderer Schwerpunkt des Repertoires gilt Werken ehemals verfemter und zur Emigration gezwungener Komponisten, deren künstlerisches Schaffen in einer Verbindung zu Wien steht. Große Erfolge zuletzt waren die Konzerte mit Angelika Kirchschlager und Camilla Nylund im Wiener Konzerthaus und im Brucknerhaus Linz.

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