Orchester Divertimento Viennese

Das Divertimento Viennese wurde 1998 von Vinzenz Praxmarer gegründet. Gemeinsam mit dem Konzertmeister Martin Reining formte er das ursprünglich aus MusikstudentInnen bestehende Orchester zu einem homogenen Klangkörper, dessen Besetzung mit erstklassigen Musikerinnen und Musikern für Qualität und klangliche Opulenz bürgt.

Gruppenbild Orchester Divertimento Viennese © Gregor Schweinester

Das Orchester gestaltet viele Wiener Bälle, darunter auch den Philharmoniker-Ball, musikalisch mit und sorgt mit seinem beschwingten Sound der 1920er Jahre für niveauvolles und musikalisch-hochwertiges Tanzvergnügen.

Doch auch in der Musik des Fin de Siècle, des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts hat das Orchester seine musikalische Heimat gefunden. Ein besonderer Schwerpunkt des Repertoires gilt Werken ehemals verfemter und zur Emigration gezwungener Komponisten, deren künstlerisches Schaffen in einer Verbindung zu Wien steht. Es umfasst Kompositionen von Gustav Mahler, Alexander von Zemlinsky, Franz Schreker, Erich Wolfgang Korngold, Arnold Schönberg, Karl Weigl, Kurt Weill, Darius Milhaud, Dimitri Schostakowitsch, George Gershwin, Leonard Bernstein u. a.

Das Divertimento Viennese gestaltet Konzertprogramme mit Werken der Spätromantik, des Impressionismus, des Expressionismus, des Jugendstils, der frühen Moderne sowie mit Werken, die vom Jazz inspiriert sind. Vor diesem Hintergrund konzipiert das Orchester Konzertprogramme mit einer klaren dramaturgischen Linie zu Themen wie Wien, Heimat, Identität, Emigration, Exil, Verlust, Sehnsucht und Nostalgie.
Die regelmäßige Zusammenarbeit mit renommierten OpernsängerInnen gehört zu den Fixpunkten der künstlerischen Arbeit des Orchesters. Das Divertimento Viennese arbeitete bereits mit KS Angelika Kirchschlager, Camilla Nylund, Nadine Sierra, Rihab Chaieb, Hila Fahima, Valentina Nafornita, Ildiko Raimondi, René Pape, Ferruccio Furlanetto, Javier Camarena, Ildar Abdrazakov, Luca Pisaroni, Lucas Meachem, Norbert Ernst, Rafael Fingerlos, Paul Schweinester u. a. zusammen.
Konzertreisen führten das Orchester quer durch Österreich sowie zuletzt nach New York, Mailand, Las Palmas, London und Chemnitz. Das Orchester tritt regelmäßig im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, im Brucknerhaus Linz, im Auditorio Alfredo Kraus in Las Palmas und in vielen anderen Konzertsälen auf.

Wiener Symphoniker

Wiener Symphoniker

Die Wiener Symphoniker zählen zu den renommiertesten und traditionsreichsten internationalen Spitzenorchestern, weltweit gerühmt für ihren unvergleichlichen Wiener Klang.

Die bewusste Pflege, Entwicklung und Vermittlung dieser traditionellen, im Lauf einer über 100-jährigen Geschichte gewachsenen Klangkultur stellt einen Schwerpunkt der Arbeit des Orchesters dar.

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Ingo Metzmacher

Dirigent

Die Arbeit des Dirigenten Ingo Metzmacher zeichnet sich durch den konsequenten Einsatz für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts sowie eine innovative Programmgestaltung aus.

Zu seinen jüngsten Projekten gehörten die Uraufführung von Johannes Maria Stauds Die Weiden in Wien, Neuproduktionen von Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk in Paris und Enescus OEdipe (2019) und Luigi Nonos Intolleranza 1960 (2020) bei den Salzburger Festspielen sowie die französische Erstaufführung von Rihms Jakob Lenz beim Festival d’Aix-en-Provence. Im Herbst 2020 leitete er die Neuproduktion von Die Vögel von Walter Braunfels an der Bayerischen Staatsoper und die KunstFestSpiele Herrenhausen fanden zum fünften Mal unter seiner künstlerischen Leitung statt.

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PIPPA

PIPPA

In ihrem Album "Idiotenparadies" hat die Sängerin ihre Leidenschaft für Sounds und Arrangements entdeckt. Waren auf "Superland" noch Songs im eher klassischen Sinne vorherrschend, lebt das neue Album von der Lust am Experiment. So trifft Pop auf HipHop, Funk und Elektronik, was etwas Neues entstehen lässt. Etwas, das unverkennbar PIPPA ist.

Textlich geblieben sind die Geschichten und Anekdoten über Wien und ihr eigenes Leben. Bemerkenswert dabei ist eine teilweise beinahe brutal zu nennende Ehrlichkeit ("Meine Traurigkeit"), die die Verletzbarkeit der Künstlerin zeigt. "Es muss einer Frau auch erlaubt sein, ihre Schwächen zu zeigen. Alles Perfekte ist ohnehin sterbenslangweilig." erhebt PIPPA die Schönheit des Scheiterns dabei zum Lebensmotto.

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Wladigeroff Brothers & Violinist Alexander Nantschev

Wladigeroff Brothers & Violinist Alexander Nantschev

Die Zwillinge Alexander und Konstantin Wladigeroff bereichern seit über 20 Jahren die Jazz- und Ethnoszene in Wien. Sie waren Teil der Wiener Festwochen. Auch als Bühnenmusiker sind sie in mehreren Theaterstücken am Wiener Burgtheater zu erleben. So ergeben sich genreübergreifende Projekte, die Elemente aus der Klassik, dem Jazz, der Weltmusik und der bulgarischen Folklore vereinen und mit viel Neugier und Begeisterung interpretiert werden.

Immer wieder musizieren sie mit dem in Wien geborenen und lebenden Violinisten Alexander Nantschev. Als Trio arrangieren die Wladigeroffs nun gemeinsam mit Alexander Nantschev für das diesjährige Fest der Freude 2021 ein Stück für die Opfergruppe Roma & Sinti.

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