Das Fest der Freude 2014

Beginn einer neuen Tradition

Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe des "Fest der Freude" kamen 2014 mehr als 12.000 Besucher auf den Heldenplatz um den 69. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges zu feiern - eine fixe Tradition wurde somit eingeläutet!

"Die Worte des Zeitzeugen Aba Lewit ließen am "Tag der Freude" keinen Zweifel darüber, dass Nationalsozialismus weltweit nie mehr wieder auch nur die kleinste Auferstehung erfahren dürfte. Die Vielzahl an Besuchern an diesem Tag der Freude und des Gedenkens bei diesem großartigen Konzert der Wiener Symphoniker ist überwältigend." (Kurier, 9. Mai 2014)

Moderiert von Schauspielerin Katharina Stemberger, gedachten der Zeitzeuge Aba Lewit, Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer, Bundeskanzler Werner Faymann, Bundesminister Dr. Wolfgang Brandstetter, Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou, Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und der Veranstalter MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi in ihren Reden der vielen Millionen Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. "Das Ende des NS-Terrors und des Krieges war für Österreicher tatsächlich ein Freudentag. Österreichs Zukunft konnte endlich beginnen. Es ist unsere Aufgabe, auch für die kommenden Generationen die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass ein Leben in Demokratie und Fireden in der europäaischen Union möglich ist", erklärte Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer auf dem symbolträchtigen Wiener Heldenplatz.
 

Während der Veranstaltung wurden mit Anbruch der Dunkelheit Auszüge aus dem Mauthausen Schwur an die Wand des Bundeskanzleramts projiziert: "Im Gedenken an das vergossene Blut aller Völker, im Gedenken an die Millionen, durch den Nazifaschismus ermordeten Brüder geloben wir, daß wir diesen Weg nie verlassen werden." (Mauthausen-Schwur, 16. Mai 1945)

Wie bei der Premiere vergangenes Jahr stand Bertrand de Billy am Pult der Wiener Symphoniker. Als Solisten waren beim Open-Air-Konzert Startenor Piotr Beczała, die Sopranistin Sonya Yoncheva und der 1. Konzertmeister der Wiener Symphoniker Anton Sorokow zu erleben.

Nebst Beethovens "Schicksals-Symphonie" und die Europahymne aus dem Schlusssatz der 9. Symphonie als feierlicher Abschluss wurden Werke von Jules Massenet, Charles Gounod, Franz Lehár und Giuseppe Verdi im Rahmen dieses Festkonzerts zum Besten gegeben:

Paul Dukas
Fanfare pour précéder La Péri

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67

Jules Massenet
Meditation für Violine und Orchester aus der Oper Thaïs
"Il est doux, il est bon", Arie der Salomé aus der Oper Hérodiade
"Pourquoi me réveiller", Arie des Werther aus der Oper Werther

Charles Gounod
"Il se fait tard, adieu", Duett Margarethe - Faust aus der Oper Faust
Walzer Nr. 1 aus der Ballettmusik aus der Oper Faust
Finale aus der Ballettmusik aus der Oper Faust

MKÖ - Dokumentation ansehen

Veranstalter

Mauthausen Komitee Österreich

Trailer Fest der Freude 2014

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